Sonderausstellung für Senioren
Ausstellung: Als es noch die Milchkutscher gab
Milchbänke und -rampen aus Holz oder aus Stein standen bis weit in die
Nachkriegszeit in jedem Dorf, in dem Milchvieh gehalten wurde.
Frühmorgens nach dem Melken wurden hier die vollen Milchkannen zum
Sammeltransport zur nächsten Molkerei bereitgestellt. Der Heimatverein
Lünzen hat in diesem Jahr zum Thema Milchkutscher mit Zeitzeugen
gesprochen, die Aussagen zusammengetragen und präsentiert die Ergebnisse
nun in einer Ausstellung für interessierte Besucherinnen und Besucher.
Immer volle Kanne? Ein Honigschlecken war es ganz sicher nicht, das
Leben der Milchfahrer, die früher überall in den Dörfern bekannt und gar
nicht wegzudenken waren. Ob Pfingsten oder Neujahrsmorgen, ob Glatteis
oder größte Hitze – täglich, jahrein, jahraus, taten sie ihren Dienst.
Ausstellung: Das Munitionslager bei Lünzen
In den 1930er und 40er Jahren wurde in unmittelbarer Nähe Lünzens ein
großes Munitionslager betrieben. Es dehnte sich damals über Gebiete der
Gemarkungen Lünzen, Großenwede und Zahrensen aus. Heute ist in den als
„Schwarzes Moor“ bzw „Seemoor“ bekannten Gebieten praktisch nichts mehr
von dieser damals heiklen militärischen Infrastruktur zu sehen. In der
aktuellen Ausstellung wird mithilfe historischer Dokumente, Fotos,
Kartenausschnitten und Gegenständen Umfang und Funktion des Lagers
erklärt. Die Anordnung der über 200 Baracken wird ebenso verdeutlicht
wie Zuwege oder Löschteiche. In Zusammenarbeit mit dem Schneverdinger
Hobbyhistoriker Frank Jahn ist es dem Heimatverein Lünzen gelungen,
diesen interessanten aber heute fast vergessenen Teil der
dörflich-eigenen Entwicklung zu recherchieren und für Interessierte
anschaulich aufzubereiten
großes Munitionslager betrieben. Es dehnte sich damals über Gebiete der
Gemarkungen Lünzen, Großenwede und Zahrensen aus. Heute ist in den als
„Schwarzes Moor“ bzw „Seemoor“ bekannten Gebieten praktisch nichts mehr
von dieser damals heiklen militärischen Infrastruktur zu sehen. In der
aktuellen Ausstellung wird mithilfe historischer Dokumente, Fotos,
Kartenausschnitten und Gegenständen Umfang und Funktion des Lagers
erklärt. Die Anordnung der über 200 Baracken wird ebenso verdeutlicht
wie Zuwege oder Löschteiche. In Zusammenarbeit mit dem Schneverdinger
Hobbyhistoriker Frank Jahn ist es dem Heimatverein Lünzen gelungen,
diesen interessanten aber heute fast vergessenen Teil der
dörflich-eigenen Entwicklung zu recherchieren und für Interessierte
anschaulich aufzubereiten
